Archiv der Kategorie: Blog

Bohnenspaghetti mit Erbsli & Rucola

Bohnensp. Intro_1

ABER.

Das ist ein häufig genanntes Wort, wenn jemand ihre oder seine Ernährung in Richtung entzündungshemmend und nährstoffreich umstellen möchte. Kann ich nachvollziehen – I’ve been there.

Es heisst dann:

Aber ich habe keine Zeit.
Aber ich habe keine Ideen.
Aber ich weiss nicht, wie anfangen.
Aber ich kann nicht kochen.

Darum zeige ich heute ein hochgradiges Anti-Aber-Rezept:
Ich würde jetzt mal sagen: In 15 Minuten gemacht.
Und erst noch ausgewogen.
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Knusperkräcker mit Avocado-Mango Salsa

Hauptbild Kraecker

Vor meiner Ernährungsumstellung habe ich praktisch von Brot gelebt – als Kind deutscher Eltern ist das allerdings kein Wunder. Brot gehört zur deutschen Esskultur wie der Käse zur Schweiz. Kaum sind wir Deutschen im Ausland, beginnt die Suche nach dem “perfekten” Brot: Aussen knusprig, innen feucht, möglichst dunkel. Aber ich bin ja in der Schweiz geboren und aufgewachsen, inzwischen sogar eingebürgert – ich erlebte diese Sehnsucht nach Brot als Seconda. Aber auch hierzulande gibt es eine reiche, regionale Brotkultur. Ich habe sie alle geliebt und kam an fast keiner Bäckerei vorbei: St. Galler Brot, Walliser Roggenbrot, zürcherisches Pfünderli oder Berner Ankezüpfe.
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Food Songs: Coconut

coconut

Letzten Monat habe ich die Serie Food Songs eingeführt. Wer die Idee dahinter und vor allem den ersten Song verpasst hat, kann das hier nachholen.

Heute stelle ich euch einen Song vor, der meines Erachtens die perfekte Zusammensetzung für ein Musikstück enthält, wenn man sich wie ich nach dem Frühling sehnt: Er ist eingängig, leicht, frisch, silly und schräg. Als ich ihn das erste Mal hörte, waren meine Ohren sofort verliebt. Ich entdeckte das Stück auf der Radiostation KCRW und musste sofort zum Laptop rennen und nachschauen, wer das ist: Harry Nilsson – von ihm hatte ich noch nie gehört. Ein Song von 1971. Das Video ist wunderbar trashig.
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Food Songs: Purple Haze

purple haze

Kochen, Essen, Lesen, Lernen, Wandern, Serien kucken und Musik – these are a few of my favorite things (wer den Song nicht kennt: Das ist eine Anspielung an The Sound of Music von Julie Andrews).

Zum Kochen höre ich eigentlich sowieso immer Musik. Pfeifend schneide ich Gemüse und rühre in den Töpfen, eher selten singe ich mit (pfeifen kann ich besser). Musik ist die beste Therapie für mich, wenn es mir aus irgend einem Grund grad nicht so blendend geht. Gute Musik (= total subjektiv, z.B. inklusive Supertramp) versetzt mich fast ausnahmslos wieder in gute Stimmung und ich versöhne mich mit mir, meiner Krankheit und der Welt.

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Gemüse-Linsen-Suppe mit Algen

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Wer wie ich in einem Land ohne Meeranschluss aufgewachsen ist, könnte es ähnlich gehen wie mir: Algen kannte nur von den Schwimm-Tümpeln auf dem Lande (keine guten Erinnerungen) oder Sushi (zu Beginn gewöhnungsbedürftig). Inzwischen schätze ich Algen – zumindest auf dem Teller.

Algen sind hervorragender Freakfood: Entzündungshemmend und mit einer hohen Dichte an Nährstoffen. Dass Algen mit ihren wertvollen Mineralstoffen und Vitaminen unsere Ernährung auf ein neues Niveau heben können, lernte ich erst vor kurzem.

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Hirse-Blumenkohl-Mash

HirseBlumenkohlMash

Wer mir auf Facebook oder Instagram folgt, weiss: Ich liebe Pürees! Für mich ist eine cremige, samtige Konstistenz der Inbegriff für Comfort Food. Nur schon beim Gedanken daran werde ich so weich wie ein Püree.

Als ich grad nach meiner Diagnose eine Ausschluss-Diät machte, stellte ich fest, dass ich Nachtschattengewächse nicht vertrage – sprich: bei mir führten sie zu Entzündungen und folglich zu Schmerzen. Wer (wie übrigens zahlreiche Köchinnen und Köche von Restaurants) nicht weiss, welche Gemüse zu den Nachtschattengewächsen gehören, hier die gängigsten: Kartoffeln, Tomaten, Auberginen und Peperoni/Paprika. Aber auch die zurzeit beliebten Gojibeeren gehören dazu. Nachtschattengewächse enthalten Alkaloide, welche die Haut und Schleimhaut reizen können. Leider sind sie nicht wasserlöslich und bleiben somit im Kochwasser/Kochgut. PsoriasispatientInnen tun ebenfalls gut daran, Nachtschattengewächse für ein paar Wochen wegzulassen und zu beobachten, was passiert.

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Zu Gast bei Freakfood: Tiffany Kappeler

Die Sasou Saftbar ist eine Insel inmitten von Zürich.

Als ich das schöne Lokal an der Neugasse 41 zum ersten Mal betrat, war ich sofort eingenommen von der authentischen Atmosphäre, die von Tiffany als auch vom Interieur ausgeht. Obwohl man zügig bedient wird, kommt keine Hektik auf. Jeder Handgriff sitzt. Früchte und Gemüse werden zerschnitten, Blätter beherzt zerrissen, um dann alles in den Entsafter oder den Mixer zu geben. Und dann kommt der Handgriff der geübten Smoothie/Juice-Macherin: Mit lässiger Bewegung wird der Becher innert Sekunden randvoll gefüllt. Ohne dass etwas überschwappt.

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Wer schon mal einen Smoothie oder Juice bei Sasou getrunken hat, merkt: Jeder Becher steckt nicht nur voller Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch voller Liebe. Ja, ich muss es so pathetisch sagen, es geht nicht anders. Tiffany = LOVE. Aber nicht im gruslig-esoterischen Sinne, sondern down-to-earth und trotzdem weich, warm, mit Witz, Humor und einer Portion Selbstironie (und -reflexion).

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Petra und die Polyarthritis – nächster Akt

gestörte Darmflora

Bewegte Wochen liegen hinter mir.

Obwohl ich seit all meinen Bemühungen zur Linderung meiner Arthritis-Beschwerden in Sachen Ernährung, Bewegung und Entspannung eine positive Bilanz ziehen kann, macht mein rechtes Handgelenk nicht so richtig mit. Seit gut einem Jahr ist es entzündet und geschwollen, sodass ein unschöner Knubbel sichtbar ist. Seit Monaten hindert mich die Entzündung daran, gewisse Bewegungen zu machen oder Arbeiten zu verrichten – ihr könnt euch nicht vorstellen, wie gerne ich wieder in der Lage wäre, Staub zu saugen!

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Supercracker

Supercracker korr

Als ich meinem Vater einen dieser Cracker angeboten habe, hat er erst mal skeptisch ein Eckchen abgebissen, dann aber genüsslich den Rest gegessen und sofort gefragt: “Kann ich noch einen haben?” Meine Mutter und ich haben losgeprustet vor Lachen – das war sehr Papi-untypisch. Er ist mit der Frage nach einem zweiten Cracker nicht der einzige; praktisch alle möchten nochmals einen haben, sobald sie den ersten gekostet haben.

Auch ich bin dankbar, dass ich vor einem Jahr auf ein ähnliches Rezept gestossen bin, denn:

Sie schmecken traumhaft.
Sie bleiben lange knusprig.
Sie sind glutenfrei.
Sie stecken voller Proteine, Nähr- und Ballaststoffe.

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Food Movement

Django_Petra_Beatrice

Ich gehe noch einen Schritt weiter als mit Freakfood.

Um gesamtgesellschaftlich bekannter zu machen, dass mit kluger Ernährung positiv Einfluss auf die Gesundheit unserer Körper genommen werden kann, haben wir letzte Woche den Verein «Food Movement» gegründet.

Wir, das sind Dr. med. Django Russo, Beatrice Savoldi (Drogistin HF und Dozentin für Komplementärmedizin) und ich. Das Bild zeigt uns motiviert, schwungvoll und glücklich nach der Gründungsversammlung.

Auf mich wartet spannende Arbeit: Eine Website erstellen, breite Vernetzung, die Medien informieren etc.

Ideell unterstützt wird «Food Movement» bereits von Sybille Binder, dipl. Ernährungsberaterin und Vitalstofftherapeutin sowie Geschäftsführerin des Institutes für integrative Naturheilkunde Nhk, Zürich, was uns sehr freut.

Jetzt schon sind wir auf der Suche nach Erfahrungsberichten von Menschen, die nach einer Ernährungsumstellung positive Erfahrungen gemacht haben. Wenn ihr eure Geschichte selbst mitteilen mögt, darf sich gerne per Mail bei mir melden: petra@freakfood.ch welcome@food-movement.ch

Sobald das Konto eröffnet und die Website online ist, freuen uns über zahlreiche Mitglieder, die unser Anliegen teilen möchten. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Nachtrag am 19. Februar 2016: Es ist soweit! Food Movement ist online!

Herzlich,
Petra

Perfektion ist langweilig.

Geschirr

…und unnötig. Dieses Bild zeigt unseren Geschirr-Zirkus. Ein Chrüsimüsi, aber meine grosse Liebe. Beim Küchenschrank kann ich es schon gut mit dem Nicht-Perfektsein. Was ich spätestens dank meiner Krankheit gelernt habe: Ich muss weder perfekt sein noch alles perfekt machen.

Wenn ich es mir so überlege, dann haben nämlich all die Menschen, die mir besonders Eindruck machen, etwas gemein: Sie sind nicht perfekt. Und wollen das auch nicht sein.

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