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Schnelle Hanfmilch

Jeden, aber wirklich jeden Morgen freue ich mich auf mein Müesli (dieses hat sich inzwischen leicht verändert, ich benutze oft Hirseflocken und reichere es mit Adaptogenen an). Zuhause schmeckt es mir am allerbesten, weil ich es mit selbstgemachter Pflanzenmilch zubereiten kann.

Seit 4 Jahren mache ich mir Nussmilch selbst. Zu Beginn machte ich sie aus Mandeln, dann hatte ich eine lange Phase mit Mandel-Cashew-Milch, dann reine Cashew- oder  Cashew-Macadamia-Milch. Zwischendurch habe ich immer mal wieder mit Walnüssen, Pistazien, Hanfsamen und Sesam experimentiert.

Cashews habe ich vor 2 Monaten jedoch abrupt abgesetzt, weil ich das Buch The Plant Paradox von Dr. Steven Gundry gelesen hatte. Gundry schreibt darin, dass Cashews viele Lektine (= entzündungsfördernde Proteine) enthalten und offenbar besonders von Patienten mit rheumatoider Arthritis schlecht vertragen werden. Hups! Ich habe täglich Cashews gegessen, sei es in Form von Milch, roh als Nüsse oder als Cashew-Käse. Auch hier auf meinem Blog habe ich die gesundheitlichen Vorzüge von Cashews gepriesen.

Wer chronisch Schmerzen hat wie ich – auch wenn sie drastisch zürckgegangen sind im Laufe der letzten 3 Jahre – wird hellhörig, wenn man so etwas liest. Da es genügend Alternativen gibt, pflanzliche Milch auch ohne Cashews herzustellen, war das allerdings kein grosses Problem für mich. Ich fing an, meine Milch aus geschälten Hanfsamen zu machen.

Vielleicht werden sich jetzt einige fragen: Aber was ist das jetzt mit diesem Gundry? Was sind Lektine? Wo sind die sonst noch drin? Muss ich Lektine jetzt auch meiden?

Ich erkläre das gerne kurz. Also:

Gundry empfiehlt, möglichst auf Lektine zu verzichten. Lektine sind die Proteine bei Pflanzen, die sie vor Fressräubern wie uns und Tieren schützen. Lektine bekommen uns und Tieren nicht gut, sodass wir die Pflanze in Zukunft meiden. Weil wir aber lustgesteuerte Wesen sind oder es nicht merken (oder wahrhaben wollen), wenn uns etwas schmeckt (es uns aber nicht so prächtig bekommt), essen wir bestimmte Lebensmittel wider besseren Wissens/Spürens. Lektine fördern Entzündungen, deshalb sollen wir sie möglichst meiden. So weit, so sinnvoll. Gundry berichtet von tausenden von Patienten, die mit seiner lektinfreien Ernährungsweise gesund wurden, Patienten mit Multipler Sklerose, rheumatoider Arthritis, Akne, Depression, Diabetes, Kopfschmerzen, Asthma, Crohn’s, Krebs, Migräne und so weiter und so fort.

Logisch, dass ich mich wie eine Ertrinkende auf diesen Strohhalm stürzte. Ich bin zu vielem (allem?) bereit, wenn ich nur keine schulmedizinischen Medikamente nehmen muss.

Ein Punkt drehte mir beinahme das Hirn in meinem Kopf: Aufgrund des Lektinanteils empfiehlt Gundry keine Vollkornprodukte. Wenn schon, dann solle man weisses Sauerteigbrot oder weissen Reis essen (was er jedoch auch nicht empfiehlt). Gundry erklärt dies so, dass alle Völker, die täglich Brot oder Reis essen, dies aus der geschälten Form des Korns tun, weil dies viel verträglicher sei. Das ist schwierig zu verstehen für mich Kind der 80er Jahre – Vollkorn gilt hier in Europa als der heilige Gral für eine gesunde Ernährung. Aber es freute mich auch, weil ich ganz selten und sehr sehr gerne ein weisses Laugendinkelbrötchen esse, wenn ich in Deutschland bin, wo ich die Bäckerei nur zu gut kenne, die ein solches anbietet…

So kam es, dass ich während 8 Wochen auf verschiedene Lebensmittel verzichtete. Wobei ich einen Riesenvorteil hatte, denn Freakfood ist schon stark eingeschränkt. Nachtschattengewächse esse ich schon lange nicht mehr, die sind auf der Gundry-No-Go-Liste. Auch bestimmte Milchprodukte musste ich nicht weglassen, weil ich die schon lange nicht mehr esse.

Für 8 Wochen liess ich folgende Lebensmittel weg:
– Zucchetti
– Gurken
– Melonen
– Chili
– Bohnen
– Erbsen
– Tofu/Soja
– Kürbiskerne
– Sonnenblumenkerne
– Chiasamen
– Cashews
– Haferflocken
– Quinoa
– Buchweizen
– Reis
– Dinkel

Ausserdem habe ich alle Hülsenfrüchte nur noch im Dampfkochtopf zubereitet, auch Linsen. (Das macht Linsen deutlich besser verträglich, wie ich feststellen durfte – paktisch keine Blähungen mehr. Gemäss Gundry werden die Lektine von Hülsenfrüchten beim Kochen im Dampfkochtopf zerstört. Diese Kochart werde ich beibehalten.)

Mein Fazit:
Mein Kopf wurde klarer, und ich habe gut geschlafen. Aber ansonsten konnte ich leider keine weiteren Verbesserungen feststellen. Ich habe diese Versuchsphase darum nach 8 Wochen abgebrochen. Dies sind jedoch meine ganz persönlichen Erfahrungen mit der Gundry-Diät. Kann gut sein, dass sie für jemand anderen perfekt ist.

Aber:
Ich habe mich sowohl bei einer versierten Ernährungsberaterin als auch bei einem fachkundigen Arzt erkundigt, was sie von einer lektinarmen Ernährung und Gundry’s Theorie halten. Beide meinten, dass an dieser Theorie etwas dran sei, dass man Lektine aber differenziert betrachten müsse.

Ich werde die Sache mit den Lektinen interessiert weiterverfolgen und lektinreiche Lebensmittel nicht mehr täglich essen. Beispielsweise nicht mehr jeden Tag Cashewmilch im Müesli.

Es gibt nämlich eine tolle Alternative in Sachen Pflanzenmilch: Die schnelle Hanfmilch!

Der grosse Vorteil dabei ist, dass Hanf auf der „guten Seite“ steht, was Lektine anbelangt. Hanf enthält praktisch keine Lektine. Ausserdem muss man Hanfsamen nicht einweichen. Wenn man am Morgen feststellt, dass die Milch alle ist, kann in 5 Minuten eine wunderbare Milch hergestellt werden. Wem der hanfige Geschmack nicht passt, kann einfach noch ein paar Macadamianüsse oder 2 – 3 Brazilnüsse dazugeben.

Wie alle meine pflanzlichen Milchen siebe ich auch die Hanfmilch nicht. Wer einen leistungsstarken Standmixer besitzt, kann sich auf eine cremige Milch freuen. Die Hanfmilch kann sogar leicht erwärmt und im Kaffee genossen werden – aufschäumen lässt sie sich jedoch leider nicht. Auch ein Kurkuma Latte lässt sich hervorragend mit Hanfmilch zaubern.

Last but not least sind Hanfsamen aus europäischer Produktion erhältlich, sogar in Bioqualität.

Nährstoffwissen:
Als ich mich an die Recherche für Hanfsamen machte, musste ich enttäuscht feststellen, dass es kaum Studien oder ernstzunehmende Quellen für diese gesunden Sämchen gibt. Dies mag daran liegen, dass Hanf in der Gesellschaft seit Jahren vor allem in Form von Rauschmittel wie Cannabis bekannt und berüchtigt ist. Beim amerikanischen NCBI The National Center for Biotechnology Information heisst es denn auch:

„Despite its use in our diet for hundreds of years, hempseed has surprisingly little research published on its physiological effects. This may have been in the past because the psychotropic properties wrongly attributed to hemp would complicate any conclusions obtained through its study. Hemp has a botanical relationship to drug/medicinal varieties of Cannabis. However, hempseed no longer contains psychotropic action and instead may provide significant health benefits. Hempseed has an excellent content of omega-3 and omega-6 fatty acids. These compounds have beneficial effects on our cardiovascular health.“

Es heisst dort weiter auch: Hanfsamen besitzen exzellente Nährstoffwerte. Sie sind sehr reich an essentiellen Fettsäuren und anderen polyungesättigten Fettsäuren. Hanfsamen enthalten beinahe soviel Protein wie Sojabohnen und sie sind reich an Vitamin E, Phosphor, Kalium, Natrium, Magnesium, Sulfur, Kalzium, Eisen und Zink. Hanfsamen enthalten alle essentiellen Aminosäuren und erstaunlich hohe Werte der Aminosäure Arginin.

BAM! Wenn das nicht genügend Gründe sind, Hanfsamen in einem speziellen Glas in euren Küchenschrank zu stellen!

Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2868018/

Zutaten
1/2 cup geschälte Hanfsamen (= 5 EL oder 60 g)
1 Prise Salz
1 Liter Wasser
optional: 1 – 2 Medjool-Datteln (die sind weich und feucht, ansonsten eingweichte Datteln)

Zubereitung
Alle Zutaten im Standmixer zu einer weissen Milch mixen (im Vitamix dauert das 1 – 2 Minuten).

Varianten
Die Hanfmilch kann mit etwas Vanillepulver verfeinert werden, dann eignet sie sich jedoch weniger für die Salatsauce. Selbstverständlich kann man sie auch mit ungesüsstem Kakaopulver oder Beeren zu einem feinen Drink mixen.

Mit deutlich weniger Wasser kann ein cremiger Hanf-Rahm (Sahne) hergestellt werden.
Dieser kann für salzige Speisen mit etwas mehr Salz und zusätzlich Zitronensaft und Nährhefe gewürzt werden.

Verwendung
Ich brauche die Hanfmilch für mein Müesli, aber ich gebe auch immer einen Gutsch in meine Salatsauce, das macht sie schön mild. Leicht erwärmt kann man Milchkaffee mit ihr machen, oder sie eignet sich vorzüglich für Kurkuma Latte (aber wie gesagt, sie lässt sich leider nicht schäumen).

Die Milch in eine Glasflasche oder in eine Literglas* giessen und gut verschliessen. Hält sich im Kühlschrank 4 – 5 Tage.

*ein Glas mit einer weiten Öffnung lässt sich deutlich besser reinigen als eine Glasflasche, wofür man zwingend eine Flaschenreinigungs-Bürste braucht. Wer Glück und kleine Hände hat wie ich, kann ein Literglas mit dem Schwamm reinigen.

Nachteil des Literglases: Man muss beherzt giessen, sonst läuft die Milch dem Glas entlang nicht dorthin, wo man sie haben möchte.

Viel Vergnügen beim Milchmachen!
Ich trage zum Schutz meiner Ohren übrigens einen Hörschutz, auch wenn der Vitamix relativ leise ist.

Herzlich,
Petra

Feigen-Nuss Guetzli

Mit zwei Dingen hätte ich nicht gerechnet, als ich diesen Blog startete:

1. Dass ich mal bei einem gigantischen Food-Projekt von Coop mitmache. Ich gehöre für Food Movement zur FOOBY-Community und werde viele gesunde und leckere Rezepte für FOOBY entwickeln. Ganz getreu meinem Freakfood-Claim: Healthy & Delicious. Weiterlesen

Kurkuma-Müesli

Kurkuma Müesli

Wenn die Tage kälter und grauer werden, wir im Zug oder Bus hustenden und niesenden Menschen ausgesetzt sind, wenn wir uns in dicken Pullovern und Schals vergraben, dann können wir ein sonniges Frühstück gebrauchen. Das – wie könnte es anders sein – auch noch gesund ist.

Bestimmt habt ihr den Hype der „Golden Mylk“ oder „Kurkuma Latte“ auch schon mitbekommen: Das wunderbar gelbe Getränk mit Nussmilch und Kurkuma. Dieser Hype ist endlich mal ein guter, denn Kurkuma, respektive der Wirkstoff Curcumin, hat tatsächlich zahlreiche gesundheitliche Vorteile für unseren Organismus. Weiterlesen

Beeren Smoothie

Frühstücks-Soft Ice

Quizfrage:
Welches Frühstück enthält mehr Nährstoffe: Ein Konfitürenbrot oder ein Beeren Smoothie?
Richtig! Der Beeren Smoothie gewinnt :)

Was wir bei einer entzündungshemmenden, nährstoffdichten Ernährung wollen sind: Gesunde Fette (Kokosfett, Kokosmilch, Avocado, Nüsse, Samen) sowie Protein, Vitamine und Mineralstoffe – also möglichst viele Nährstoffe pro Kalorie.

Mit einem Beeren Smoothie startest du mit zahlreichen wertvollen Nährstoffen und Antioxidantien in den Tag. Ausserdem: Hast du schon mal gesundes Soft Ice zum Frühstück gelöffelt? Das ist wie Ferien!

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Hafer-Mandel-Samen-Brot

Nach meiner Ernährungsumstellung machte ich eine interessante Erfahrung: Da ich keinen Weizen und Roggen und folglich kaum mehr Brot ass (seltenerweise mal ein Dinkelbürli), fiel plötzlich alles weg, was ich mir früher aufs Brot strich oder legte. Unser Kühlschrank war fast leer, denn ich ass inzwischen weder Butter, Konfitüre, Käse noch Trockenfleisch. Damit fiel ein grosser Teil meiner alten Ernährung gänzlich weg. Vielleicht interessiert ein damit zusammenhängender Punkt: Damit purzelten auch die Pfunde.

Obwohl ich mich mein ganzes Leben lang quasi von Brot ernährt hatte, fehlt es mir heute interessesanterweise kaum. Zum Glück ist der Mensch so anpassungsfähig. Vielleicht fehlt mir das Brot auch nicht, weil ich mich heute dank Freakfood viel viel wohler fühle.

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Freakfood-Müesli

Freakfood-Müesli

Das ist mein Everyday-Frühstück.
Morgens bin ich kulinarisch betrachtet sehr bescheiden und bin froh, wenn ich mir über das Frühstück keine Gedanken machen muss. Jeden Abend weiche ich etwas Buchweizen in kaltem Wasser ein und gebe ein paar Beeren zum Auftauen in ein Schälchen (ausser in der Beerensaison, dann gibt’s natürlich frische). Damit ich das nicht vergesse, stelle ich zur Erinnerung meine Müeslischale auf die Anrichte in der Küche, bei der ich auf dem Weg ins Bett vorbeigehen muss. Mein Morgenritual ist dann das Öffnen zahlreicher Gläser mit Samen und gemahlenen Nüssen sowie das Schneiden einer Frucht.

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Pimp your food!

Ich werde öfters gefragt, was man denn ändern soll, um sich gesünder zu ernähren. Die Antwort ist: Durch Weglassen bestimmter Produkte und durch Hinzufügen von besonders nährstoffreichen Lebensmitteln.

Die halbe Miete in Richtung gesunde Ernährung erreicht man, wenn folgende Produkte reduziert oder vermieden werden:

Zucker
Zucker besteht aus Glukose und Fruktose. Die Fruktose wird über die Leber verstoffwechselt, die im Körper für die Entgiftung zuständig ist. Bei übermässigem Zuckerkonsum wird die Leber überlastet und es kann zu Krankheiten kommen. Vorsicht: Früchte enthalten ebenfalls Fruktose (Fruchtzucker). Zurückhaltung ist darum angesagt bei süssen Früchten (∼1 pro Tag), besser sind Beeren. Entgegen der gängigen Meinung macht Zucker nicht satt. Fruktose ist nämlich nicht in der Lage, das Hormon Leptin zu aktivieren – Leptin signalisiert dem Körper, dass man satt ist. Regelmässiger Zuckerkonsum führt zu Bluthochdruck, und dieser erhöht das Risiko für Krankheiten wie Krebs, Alzheimer, Osteoporose und Arthrose.

Weizen & Roggen
Getreide enthalten Lektine, Phytinsäure und Gluten, die in unserem Körper Stress, Entzündungen und einen verschlechterten Stoffwechsel hervorrufen können. Weizen und Roggen enthalten besonders aggressive Lektine, die auch durch Erhitzen nicht abgebaut werden. Wenn diese Lektine ins Blut gelangen, können sie sich an rote Blutkörperchen binden. Der Körper wehrt sich, greift die Lektine und damit auch körpereigenes Gewebe an. Das Risiko für Krankheiten wie Arthrose, Rheuma, Alzheimer, Herzinfarkt, MS und Krebs steigt. Lektine binden sich zudem an das körpereigene Acetyl-Glucosamin, das wir zum Aufbau der Gelenkstrukturen brauchen. Das Acetyl-Glucosamin kann so nicht mehr genutzt werden, und es kann zu Gelenkproblemen kommen. Das im Getreide enthaltene Gluten belastet auch bei gesunden Menschen den Darm. Der hochgezüchtete Weizen enthält viel höhrere Glutenwerte als früher und wirkt dadurch aggressiver, als dies bei Weizen vor 50 Jahren der Fall war.

Milchprodukte
Bei der Homogenisierung wird die Milch starkem Druck ausgesetzt, sodass die Fettsäuretröpfchen auseinanderbrechen – die Milch kann nicht mehr aufrahmen. Problematisch dabei ist, dass die Fettpartikel der Milch danach so klein sind, dass sie problemlos durch die Darmschleimhaut dringen und Entzündungen hervorrufen können. Bei der Pasteurisierung wird die Milch auf knapp 70 Grad erhitzt, wodurch die schädlichen als auch wertvollen Bakterien abgetötet und die Enzyme deaktiviert werden. Beides wäre wichtig für unsere Verdauung und die Verträglichkeit der Milch. Fazit bei der Milch: Wenn, dann Rohmilchprodukte.

Grundsätzlich ist es zudem sinnvoll, Fertigprodukte, Frittiertes und stark prozessierte Produkte links liegen zu lassen.

Und so kann die tägliche Ernährung angereichert werden mit Lebensmitteln, die ihrem Namen gerecht werden:

Beeren Buchweizen Leinsamen

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Nussmilch

Das hier vermisse ich am meisten, wenn ich in den Ferien bin:

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Ich habe verschiedene pflanzliche „Milchen“ probiert. Die meisten Produkte, die man kaufen kann, sind mir zu süss,  zu wässrig oder sie schmecken mir schlicht nicht. Ausserdem enthalten beinahe alle Milch-Alternativen Öl, Mais- oder Agavensirup und sonstige Zusätze. Mir ist es lieber, wenn ich weiss, was wo drin ist.

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