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Pimp your food!

Ich werde öfters gefragt, was man denn ändern soll, um sich gesünder zu ernähren. Die Antwort ist: Durch Weglassen bestimmter Produkte und durch Hinzufügen von besonders nährstoffreichen Lebensmitteln.

Die halbe Miete in Richtung gesunde Ernährung erreicht man, wenn folgende Produkte reduziert oder vermieden werden:

Zucker
Zucker besteht aus Glukose und Fruktose. Die Fruktose wird über die Leber verstoffwechselt, die im Körper für die Entgiftung zuständig ist. Bei übermässigem Zuckerkonsum wird die Leber überlastet und es kann zu Krankheiten kommen. Vorsicht: Früchte enthalten ebenfalls Fruktose (Fruchtzucker). Zurückhaltung ist darum angesagt bei süssen Früchten (∼1 pro Tag), besser sind Beeren. Entgegen der gängigen Meinung macht Zucker nicht satt. Fruktose ist nämlich nicht in der Lage, das Hormon Leptin zu aktivieren – Leptin signalisiert dem Körper, dass man satt ist. Regelmässiger Zuckerkonsum führt zu Bluthochdruck, und dieser erhöht das Risiko für Krankheiten wie Krebs, Alzheimer, Osteoporose und Arthrose.

Weizen & Roggen
Getreide enthalten Lektine, Phytinsäure und Gluten, die in unserem Körper Stress, Entzündungen und einen verschlechterten Stoffwechsel hervorrufen können. Weizen und Roggen enthalten besonders aggressive Lektine, die auch durch Erhitzen nicht abgebaut werden. Wenn diese Lektine ins Blut gelangen, können sie sich an rote Blutkörperchen binden. Der Körper wehrt sich, greift die Lektine und damit auch körpereigenes Gewebe an. Das Risiko für Krankheiten wie Arthrose, Rheuma, Alzheimer, Herzinfarkt, MS und Krebs steigt. Lektine binden sich zudem an das körpereigene Acetyl-Glucosamin, das wir zum Aufbau der Gelenkstrukturen brauchen. Das Acetyl-Glucosamin kann so nicht mehr genutzt werden, und es kann zu Gelenkproblemen kommen. Das im Getreide enthaltene Gluten belastet auch bei gesunden Menschen den Darm. Der hochgezüchtete Weizen enthält viel höhrere Glutenwerte als früher und wirkt dadurch aggressiver, als dies bei Weizen vor 50 Jahren der Fall war.

Milchprodukte
Bei der Homogenisierung wird die Milch starkem Druck ausgesetzt, sodass die Fettsäuretröpfchen auseinanderbrechen – die Milch kann nicht mehr aufrahmen. Problematisch dabei ist, dass die Fettpartikel der Milch danach so klein sind, dass sie problemlos durch die Darmschleimhaut dringen und Entzündungen hervorrufen können. Bei der Pasteurisierung wird die Milch auf knapp 70 Grad erhitzt, wodurch die schädlichen als auch wertvollen Bakterien abgetötet und die Enzyme deaktiviert werden. Beides wäre wichtig für unsere Verdauung und die Verträglichkeit der Milch. Fazit bei der Milch: Wenn, dann Rohmilchprodukte.

Grundsätzlich ist es zudem sinnvoll, Fertigprodukte, Frittiertes und stark prozessierte Produkte links liegen zu lassen.

Und so kann die tägliche Ernährung angereichert werden mit Lebensmitteln, die ihrem Namen gerecht werden:

Beeren Buchweizen Leinsamen

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Gute-Laune-Suppe

Heute morgen war es so gruslig grau draussen und ich musste Zahlungen machen und mich mit dem Newsletter-Wordpress-Plugin befassen – kurz: Ich wollte musste mich mit meinem Mittagessen etwas aufmuntern. Die Lösung kam mit einem Blick in den Kühlschrank: Es hatte noch rohen Randen und Rüebli – rot und orange!

Rüebli-Randen-Suppe

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Nussburger mit Wirz & Persimmon-Ingwer-Sauce

Für den Alltag ist es mir wichtig, schnelle und einfache Gerichte in petto zu haben. Diese Nussburger gehören in diese Kategorie. Sie sind im Handumdrehen gemacht, und man kann sie entweder mit einem grossen Salat oder Gemüse kombinieren. Ich mag es, immer auch ein Sösselchen dazu zu machen.

Nussburger mit Wirz und Persimmon-Ingwer-Sauce

Die Burgermasse ist im Nu zubereitet und kann problemlos auch ins Büro mitgenommen werden, wo man sie frisch anbraten kann (sofern ein Herd und eine Bratpfanne zur Verfügung stehen). Zusammen mit einem Salat oder etwas Rohkost (Rüebli, Kohlräbli, Gurke, Fenchel…) ein perfekter Lunch. Sie können auch fertig gebraten und ausser Haus genommen werden – dann aber gut verpackt, denn sie sind mürbe und fallen relativ schnell auseinander. Kinder mögen die Nussburger übrigens sehr gerne – zumindest meine kleinen TestesserInnen :)

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Schnelles Gemüse-Linsen-Curry

Gemüse-Linsen-Curry

Eintöpfe mag ich mit am liebsten. Für dieses Gemüsecurry habe ich eine gute Lösung gefunden, sodass ich die Linsen nicht separat kochen muss. Mit genügend Flüssigkeit kann man das Gemüse in der Pfanne auf die Seite schieben, sodass ein „See“ entsteht. In diesen See kommen die Linsen, wo sie alle schön gleichmässig durchköcheln können. Am Schluss wird dann alles gemischt. Das Gemüsecurry ist ein idealer Quickie für den Alltag: Vom Schnipseln bis zum Servieren dauert es bloss 30 Minuten.

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