Entspannung

Mit einer chronischen Krankheit und entsprechenden Schmerzen entspannt zu bleiben ist eine Crux. Eine ernsthafte Erkrankung bringt automatisch Stress mit sich. Stress wiederum ist entz├╝ndungsf├Ârdernd. Ein gemeiner Teufelskreis. Deshalb ist es mir wichtig, regelm├Ąssig f├╝r Entspannung zu sorgen. Ich mache das so:

– T├Ąglich kurze Morgenmeditation
– Abends t├Ąglich Autogenes Training
– T├Ąglich Affirmationen
– Jeden zweiten Tag achtsame Pilates├╝bungen
– Alle 5-6 Wochen g├Ânne ich mir eine Shiatsu-Behandlung

Als ich recherchierte, was es denn so f├╝r Entspannungstechniken gibt, blieb ich bei Meditation und Autogenem Training (AT) h├Ąngen. Meditation umh├╝llte f├╝r mich jedoch etwas Esoterisches. Kerzen, R├Ąucherst├Ąbchen und dergleichen┬áÔÇô nicht mein Ding. Autogenes Training machte einen sachlicheren, irgendwie technischeren Eindruck auf mich. Also habe ich bei der Migros Klubschule einen Kurs besucht. Die Wahrnehmung des eigenen K├Ârpers w├Ąhrend des AT und die Wirkung haben mich nachhaltig beeindruckt: Einzig durch Gedankenkraft f├╝hle ich mich schwer, bekomme warme Arme und Beine und sp├╝re meinen Herzschlag deutlich.

Auch heute noch praktiziere ich t├Ąglich Autogenes Training. Besonders nach einem stressigen Tag habe ich richtiggehend das Bed├╝rfnis, mich f├╝r ein paar Minuten der Ruhe hinzugeben. Diese Technik hilft mir, aus den Erlebnissen und Begegnungen des Alltags wieder zu mir selbst zur├╝ckzufinden. Inzwischen f├╝hle ich mich dort sehr wohl :)

Im Laufe der Zeit war ich zu meiner eigenen ├ťberraschung bereit, mich auf das Experiment Meditation einzulassen. Mein Hausarzt hatte mir von den B├╝chern von Jon Kabat-Zinn Gesund durch Meditation und One Moment Meditation von Martin Boroson erz├Ąhlt. Beide B├╝cher habe ich inzwischen gelesen. Schon w├Ąhrend der Lekt├╝re versp├╝rte ich Lust, dieses Meditieren mal auszuprobieren. Nach den wohl ├╝blichen Anfangsschwierigkeiten (die Gedanken rasen wie wilde Affen durch das Hirn) klappt es inzwischen schon recht gut. Jeden Morgen meditiere ich nun ein paar Minuten, gefolgt von Gedanken der Dankbarkeit f├╝r alles, was im Moment gut ist.

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